Biografien Vor-Jury und Jury 2014

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Biographien Jury 2015

Inke Arns

Inke Arns, Dr. phil., künstlerische Leiterin des Hartware MedienKunstVerein (HMKV) in Dortmund (www.hmkv.de).

Seit 1993 freie Kuratorin und Autorin mit den Schwerpunkten Medienkunst und -theorie, Netzkulturen, Osteuropa. Nach einem Aufenthalt in Paris (1982-1986) Studium der Slawistik, Osteuropastudien, Politikwissenschaften und Kunstgeschichte in Berlin und Amsterdam (1988-1996), 2004 Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Dissertation zum Paradigmenwechsel der Rezeption der historischen Avantgarde und des Utopie-Begriffs in (medien-)künstlerischen Projekten der 1980er und 1990er Jahre in Ex-Jugoslawien und Russland.

Sie kuratiert(e) Ausstellungen im Bauhaus (Dessau), n.b.k. (Berlin), in der Moderna galerija (Ljubljana), Künstlerhaus Bethanien (Berlin), Karl Ernst Osthaus Museum (Hagen), Museum of Contemporary Art (Belgrad), Hartware MedienKunstVerein (Dortmund), Centre for Contemporary Arts - CCA (Glasgow), KW Institute for Contemporary Art (Berlin), Videotage (Hong Kong), Museum of Contemporary Art Vojvodina (Novi Sad), Centre for Contemporary Art Zamek Ujazdowski (Warschau), Centre for Contemporary Art "Znaki Czasu" (Torun), Contemporary Art Centre CAC (Vilnius), Muzeum Sztuki (?odz), La Panacée (Montpellier), Jeu de Paume (Paris), Autocenter (Berlin).

Autorin zahlreicher Beiträge zur Medienkunst und Netzkultur und Herausgeberin von Ausstellungskatalogen. Bücher: Neue Slowenische Kunst (NSK) - eine Analyse ihrer künstlerischen Strategien im Kontext der 1980er Jahre in Jugoslawien (2002), Netzkulturen (2002), Objects in the mirror may be closer than they appear! Die Avantgarde im Rückspiegel (2004). www.inkearns.de

 

Nataša Ilić

Nataša Ilić ist eine unabhängige Kuratorin, Autorin und Mitglied von What, How & for Whom / WHW, einem 1999 in Zagreb gegründeten kuratorischen Kollektiv, dessen organisatorisches Spektrum die Produktion, Ausstellung und Veröffentlichung von Projekten umfasst.

Seit 2003 leitet sie eine gemeinnützige städtische Galerie: Nova. Ihren Abschluss in Kunstgeschichte und Vergleichender Literaturwissenschaft erlangte sie an der Universität für Humanwissenschaft in Zagreb. Seit 1994 arbeitet sie als unabhängige Kuratorin in lokalen und internationalen Kontexten.

In ihrer Ausübung als Kuratorin liegt ihr Interessenschwerpunkt auf einer potenziell kritischen kuratorischen Auseinandersetzung, welche die Möglichkeiten zu innovativen Repräsentationsmodellen und Selbstorganisation innerhalb der Sphäre der zeitgenössischen Kunst ermöglicht. Dazu liegt ihr Schwerpunkt auf soziologischen Veränderungen, sowie der Beschäftigung mit Fragen nach Kollektivität, Internationalismus, Bildung und kultureller Geo-Politik.

Neben den jüngsten Ausstellungen, die sie in Zusammenarbeit mit WHW kuratierte, wirkte sie an Really Useful Knowledge Museo Reina Sofia, Madrid (2014); Meeting Points 7. Ten Thousand Wiles and a Hundred Thousand Tricks Gallery Nova, Zagreb; Museum of Modern Art/MuHKA, Antwerpen, Belgien; Contemporary Image Collective/CIC, Kairo; Para Site, Hong Kong; Beirut Arts Center, Beirut; 21er Haus, Wien; Institute for African Studies, Moskau (2013-14); Dear Art, Museum of Contemporary Art Metelkova, Ljubljana; Calvert 22, London (2013), und How Much Fascism?, BAK, Utrecht & Extra City Kunsthal, Antwerpen, Belgien (2012) mit. In Co-Kuration mit Kathrin Rohmberg wirkte sie an der Retrospektive der Künstlerin Sanja Iveković: General Alert, Selected Works 1974–2007, Koelnischer Kunsteverin, Köln; Goteborg Kunsthall, Göteborg, Schweden; Fundacio Tapies, Barcelona (2006-07), mit. Auch arbeitete sie mit René Block zur vierten Cetinje Biennial, Love it or leave it, Cetinje, Montenegro (2004).  Sie trug zu zahlreichen Ausstellungskatalogen bei, schrieb zu Künstlern und Künstlergruppen, unter anderen Sanja Iveković, bankleer, Phill Collins, chto delat, Nilbar Gures, Rabih Mroué, Mladen Stilinović, Carla Zaccagnini. Ihre Texte und Kritiken wurden von Afterall, Camera Austria, Flash Art, Texte zur Kunst, Springerin etc. veröffentlicht.

Sie lebt und arbeitet in Zagreb und Berlin.

 

 

Edith-Russ-Haus für Medienkunst, Katharinenstraße 23, D-26121 Oldenburg, Tel.: +49(0)441/235-3208, Fax.: +49(0)441/235-2161
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 14 - 18 Uhr, Samstag - Sonntag 11 - 18 Uhr, Montag geschlossen info@edith-russ-haus.de
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