Aktuell

Kein angemeldeter Benutzer
Anmelden | Registrieren | Passwort vergessen

The Hilarious Roee Rosen

 

Filmprogramm und Booklaunch am 14.12.2017 um 20:00 in der Galerija Nova

Teslina 7 10 000

Zagreb Kroatien  

 

„Der Körper ist immer der erste, der dir sagt, wenn irgendetwas falsch ist; die somatische Transgression kommt in der Regel zuyerst und sagt dir, dass eine Grenze überschritten wurde. Es passiert nicht oft, aber manchmal gibt mir eine Idee dieses verschwitzte, unangenehme Gefühl, und dann weiß ich, dass sie meine Aufmerksamkeit verdient.“ —Roee Rosen  

Roee Rosen – Maler, Autor und Filmemacher – ist ein scharfsinniger israelischer Kritiker, dessen Arbeiten sich hauptsächlich mit der Darstellung von Begehren und struktureller Gewalt auseinandersetzen. 1963 geboren, hat er ein künstlerisches Universum geschaffen, das die normativen Auswirkungen von Identitäten und Identifikationen auf boshafte Weise unterläuft und dabei auf Fiktionalisierungen, Ironie und Überprüfung zurückgreift. In unzähligen Abwandlungen verknüpft er meist aktuelle politische Entwicklungen in Israel und auf der ganzen Welt mit mythischen und politischen Bezügen zur europäischen und jüdischen Geschichte. Ein großes Spektrum an fiktiven Figuren und ikonografischen Motiven und Chiffren ermöglicht es dem Künstler nicht nur, immer wieder auf den Kanon der historischen Avantgarde zu verweisen und diesen abzuwandeln. Auch mit der Verletzung von Normen spielende Traditionen – vom Marquis de Sade bis Georges Bataille – sowie populäre Medien, politische Propaganda und klassische Kindermärchen werden von Rosen entsprechend eingesetzt. – documenta 14

Das von Marcel Schwierin kuratierte Programm gibt mit vier Werken einen Überblick über das filmische Werk von Roe Rosen, beginnend mit dem Mockumentary Two Women and a Man, in dem Rosen über seinen großen Zyklus Justine Frank, sowie sich selbst und seine künstlerischen Strategien spricht, bis zu seinem jüngsten Film The Dust Channel, der auf der documenta 14 uraufgeführt wurde. Schwierin wird ebenfalls Rosens aktuelles Buch Live and Die als Eva Braun and Other Intimate Stories präsentieren, das anlässlich der ersten Solo-Show von Roee Rosen in Deutschland im Edith Russ-Haus erschien.  

Two Women and a Man, 2005, 17 min

Hilarious, 2010, 21 min

Historical Joke # 3 from The Buried Alive Videos, 2013, 6 min

The Dust Channel, 2016, 23 min

Lichter am Horizont

Medienkunst trifft Literatur: Nach einem Rundgang durch die aktuelle Ausstellung "Denn hinter diesem Horizont liegt ein weiterer Horizont" ergreifen die Autorinnen und Autoren von der Wortstatt das Wort und werfen neue Lichter auf die Kunst im Edith-Russ-Haus. Durch die gezeigten Werke haben sie sich zu neuen Texten inspirieren lassen. Von Lyrik über Prosa bis hin zu Kurzgeschichten erweitern sie mit ihren Worten den Horizont der Ausstellung. Lassen Sie sich überraschen!

Der Eintritt ist frei.

Kuratorengespräch mit Lasse Lau

.
28. Februar 2017, 19:00 Uhr - 28. Februar 2017, 21:00 Uhr

Gespräch mit Lasse Lau, einer der Kuratoren der kommenden Ausstellung Past is Not Post.

Di., 28. Februar um 19:00 Uhr | Seminarraum des Edith-Russ-Hauses | Eintritt frei | in englischer Sprache

 
Lasse Lau, Sound from the Hallways, 2012                          
Photo by Alessio Valori                                
With thanks to producer Mostafa Youssef.                                  
With support from Danish Arts Council and DCCD

Past is Not Post ist eine Ausstellung mit Künstlerinnen und Künstlern, die über Geschichte und Gedächtnis oder auf der Basis von Archivrecherchen arbeiten. So sehr sich die Kontexte und Methoden dieser Werke unterscheiden mögen, so verbindet sie doch ein künstlerischer Impuls: In einer Gegenwart, in der andere Wege verstellt erscheinen, nutzen sie die Aufarbeitung von Geschichte als eine Art Hintertür. Angesichts der zwiespältigen Rolle, die Künstler in heutigen Gesellschaften innehaben − besonders auch dem Problem, sich bestehenden politischen und sozialen Auseinandersetzungen anzuschließen − können sich überschneidende und unabgeschlossene Erzählungen der Vergangenheit alternative Ansätze bieten. Kann es über eine solche Beschäftigung mit der Vergangenheit gelingen, Räume für die Neuformulierung unserer kollektiven Möglichkeiten und Bedürfnisse zu schaffen, Räume, die gleichermaßen für Widerstand wie auch für Rückzug stehen?


 
© Photo by Tina Umer

 Lasse Lau (geb. 1974 in Sønderborg, Dänemark) lebt in Kopenhagen und New York als bildender Künstler und Filmemacher. Seine Projekte funktionieren oft als Vermittler und Kanal der Krisen, sowie Verschiebungen, die durch Reibungen auftreten Vernunft zwischen Absolut, Relativ oder Relationalen Räumen. Lau studierte an der Funen Art Academy, Dänemark und die, Whitney Museum of American Art Independent Study Program, USA. Seine Arbeit wurde unter anderem im Hamburger Bahnhof, Berlin; Aarhus Art Museum, Dänemark; und im Contemporary Museum, Baltimore, ausgestellt.

Edith-Russ-Haus für Medienkunst, Katharinenstraße 23, D-26121 Oldenburg, Tel.: +49(0)441/235-3208, Fax.: +49(0)441/235-2161
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 14 - 18 Uhr, Samstag - Sonntag 11 - 18 Uhr, Montag geschlossen info@edith-russ-haus.de
Impressum     Sitemap     
Ein Ausstellungshaus der
Stadt Oldenburg