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Landschaft 2.0

28. August 2009 - 15. November 2009
Eröffnung: 28. August 2009, 20:00 Uhr

Eine Kooperation zwischen dem Edith-Russ-Haus für Medienkunst (Oldenburg) und dem Kunstverein Springhornhof (Neuenkirchen bei Soltau)

Eröffnung: Freitag, 28. August, 20 Uhr
Pressegespräch: Donnerstag, 27. August, 14 Uhr
Teri Rueb: Core Sample, ortspezifische Soundinstallation, 2008, © Teri Rueb
Teri Rueb: Core Sample, ortspezifische Soundinstallation, 2008, © Teri Rueb

Wie nehmen wir Landschaft wahr – als reale und möglichst unberührte Natur; als reale aber durchkonstruierte Wirklichkeit oder als digitale Fantasiewelt? Was kann und soll Landschaft heute leisten? Und welche Visionen gibt es von ihrer Zukunft?

Monica Studer / Christoph van den Berg, Nebel, Screenshot aus interaktiver Computer-Installation, 2005, © Studer / van den Berg
Monica Studer / Christoph van den Berg: Nebel, Screenshot aus interaktiver Computer-Installation, 2005, © Studer / van den Berg


Die Ausstellung Landschaft 2.0 setzt romantische Sehnsüchte und Empfindungen den Ansprüchen einer modernen globalisierten Welt und ihren Handlungsmaximen gegenüber.
Es geht dabei um eine zeitgemäße Erforschung des Themas Landschaft und seiner heutigen Bedeutung.

Vaughn Bell, Village Green, Installation, 2008, © Vaughn Bell, Foto: Kevin Kennefick
Vaughn Bell: Village Green, Installation, 2008
© Vaughn Bell, Foto: Kevin Kennefick


Die Bedeutung von Landschaft ist permanent einem historischen Wandel unterworfen, der von sozialen, ideologischen und technischen Veränderungen beeinflusst wird.
Landschaft als künstlerische Darstellung war gleichzeitig immer auch eine Bestandsaufnahme des jeweiligen Diskurses über Natur und ihren Stellenwert im Leben der Menschen.

Mit der zunehmenden Virtualisierung unserer Welt hat sich ein neues Verhältnis zu unserer Umwelt entwickelt. Seit diese digital navigierbar, berechenbar und dadurch auf unterschiedlichste Weise manipulierbar geworden ist, funktionieren geformte und gebaute Landschaften wie ein Katalog von Interpretationen von Natur, von Gesellschaft, von Ökonomie oder Kultur.

Wapke Feenstra, Former Farmland Oldenburg, 2009, Ortspezifische Installation, Handy-Applikation, Netzprojekt © Wapke Feenstra
Wapke Feenstra: Former Farmland Oldenburg,
ortspezifische Installation, Handy-Applikation,
Netzprojekt, 2009
© Wapke Feenstra

Die KünstlerInnen der Ausstellung haben unterschiedliche Strategien entwickelt, sich mit diesem komplexen Thema auseinanderzusetzen.
Vaughn Bell, Wapke Feenstra, David Hahlbrock und Ursula Damm werfen einen Blick zurück auf historische Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf heutige Landschaftsstrukturen.
Beate Gütschow nimmt Bezug auf die traditionelle Landschaftsdarstellung.

Susan Collins reflektiert die Veränderungen unserer Landschaft durch technologische und globale Entwicklungen. Ulu Braun und Thiago Rocha Pitta entwickeln utopische Ideen und Konzepte einer zukünftigen nachhaltigen Landschaftsplanung.

Thomson & Craighead, Flat Earth, Video, 2007 © Thomson & Craighead
Thomson & Craighead: Flat Earth,
Video, 2007,
© Thomson & Craighead

Janice Kerbel, Jane Prophet, Rachel Reupke und Monica Studer/Christoph van den Berg schaffen digitale Erlebnisräume und Modellwelten. Um das Verhältnis von Körper, Blick und Perspektive in virtuellen Landschaften geht es in der Installation von Katrin Sigurdardottir.


Jane Prophet, Model Landscapes, Installation (Detail), 2005, © Jane Prophet
Jane Prophet: Model Landscapes,
Installation (Detail), 2005
© Jane Prophet


Praktiken des Lesens und der Vermessung von Landschafsräumen mittels neuer Technologien und deren Umsetzung in ästhetische und akustische Information (GPS, Google-Maps) sind Thema der Arbeiten von Brett Stalbaum/Cicero DaSilva/walkingtools.net, Büro für Unabwägbarkeiten, Masaki Fujihata, Teri Rueb und Thomson & Craighead, die Datenmaterial über Landschaft hör- und erfahrbar machen.

Masaki Fujihata, field works: Mersea Circles, 3D Projektion, 2003 © Masaki Fujihata
Masaki Fujihata, field works: Mersea Circles,
3D Projektion, 2003
© Masaki Fujihata
Edith-Russ-Haus für Medienkunst, Katharinenstraße 23, D-26121 Oldenburg, Tel.: +49(0)441/235-3208, Fax.: +49(0)441/235-2161
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 14 - 18 Uhr, Samstag - Sonntag 11 - 18 Uhr, Montag geschlossen info@edith-russ-haus.de
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