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Systemstörung

24. September 2004 - 09. Januar 2005
Kooperation mit: Oldenburg Eins Lokalsender
Eröffnung: 24. September 2004, 20:00 Uhr

Heute gibt es ein ausgeprägtes Bewusstsein dafür, dass die eigene Lebenswelt von Systemen beherrscht wird: Technologische Systeme, politische Systeme, Machtsysteme, Gesellschaftssysteme, Datensysteme oder ökonomische Systeme sind hierfür nur einige Beispiele. Die Frage ist, wie man sich innerhalb der jeweiligen Systeme positioniert. Der Wunsch, unter dem Radar dieser Systeme zu agieren, sie zu unterwandern, zu transferieren oder ihre manchmal schattenhaften Strukturen offen darzulegen, ist die Basis der künstlerischen Arbeiten dieser Ausstellung. Das Ziel ist nicht die totale Zerstörung eines Systems, sondern eine Möglichkeit des Handelns zu finden. Vielmehr geht es um eine Inszenierung der Störung als Statement und Haltung. Systeme, die von einer Aura der kühlen Autorität umgeben sind, sind doch antastbar. Für das Individuum besteht Hoffnung, sich innerhalb der Vereinnahmung durch Systeme zurechtzufinden und zu agieren.


Nähere Informationen zu den ausgestellten Arbeiten finden sie in der englischen Version dieser Seite.


Beteiligte Künstler: 

Franz Alken, Minerva Cuevas, Calin Dan, Andrea Fraser, Hans Haacke, Mark Lombardi, Cildo Meireles, David Still, Josh On, Santiago Sierra, Silke Wagner, 0100101110101101.org



Gefördert durch

Edith-Russ-Haus für Medienkunst, Katharinenstraße 23, D-26121 Oldenburg, Tel.: +49(0)441/235-3208, Fax.: +49(0)441/235-2161
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 14 - 18 Uhr, Samstag - Sonntag 11 - 18 Uhr, Montag geschlossen info@edith-russ-haus.de
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