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Revolution im Kleinen

Ein Videoprojekt mit Kindern und Jugendlichen und dem Bremer Medienpädagogen Hermann Böhm

Zum Ende der Ausstellung The Fevered Specters of Arts setzen sich 7 Kinder und Jugendliche praktisch mit dem Thema ‚Revolution‘ aus einander. Angeregt von den Videoarbeiten in der Ausstellung, überlegten sie gemeinsam mit dem Bremer Medienpädagogen Hermann Böhm, an welchen Orten oder in welchen Lebensbereichen, sie selbst gerne eine Revolution starten würden und setzen Ihre Ideen filmisch um. In Gemeinschaftsarbeit entstanden zwei Kurzfilme zum Thema „Revolution im Kleinen“.

 

 

 

Hörgänge der Graf-Anton-Günther- Schule

Technische Einführung
Hörgänge erleben

Das 3-monatige Kooperationsprojekt mit dem Edith Russ Haus für Medienkunst ist abgeschlossen: Die Schülerinnen und Schüler des WPK 7 (Auge und Ohr) haben Hörgänge entwickelt, die rund um den Oldenburger Rathausmarkt spielen.

Hörgänge – das sind Hörspiele, die für einen konkreten Ort entwickelt wurden und direkt vor Ort mittels MP3 Player oder Smartphone und Kopfhörern erlebt werden.

Beim Erstellen dieser Hörgänge – das heißt der Konzeption, den Aufnahmen sowie dem anschließenden Schneiden am PC – wurden sie unterstützt von ihrer Kunstlehrerin Nina Gluth sowie dem Medienkünstler Christian Gude und Jan Blum, medienpädagogischer Mitarbeiter am Edith Russ Haus.

Finanziell wurde das Projekt von der Stadt Oldenburg, Bereich Kulturelle Bildung unterstützt.

Die Hörgänge befinden sich zum freien Download auf der Website der Graf-Anton-Günther-Schule. Download hier

Einfach auf MP3 Player oder Smartphone herunterladen, sich an den Startpunkt begeben und aufmerksam lauschen!

Die Startpunkte für die Hörgänge der Graf-Anton-Günther-Schule:

1. Haupteingang der Lambertikirche
2. Eingangstür Buchhandlung Thye, Schlossplatz 21
3. Galeria Kaufhof, Eingang Rathausmarkt
4. Eiscafe San Marco, Rathausplatz, Markt 7
5. Eingang Vapiano, Kasinoplatz 3
6. Eingang Vapiano, Kasinoplatz 3
7. auf der Cäcilienbrücke!

Christian Gude ist Medienkünstler und entwickelte die Oldenburger Hörgänge. Die Hörgänge, die jeweils am Rathaus, Marktplatz und der Katharinenstraße starten, sind Hörspiele für Spaziergänger. Mehr Informationen hier

YOUNG ART & CULTURE TICKET – U-Act

U-Act ist ein Kooperationsprojekt der Oldenburger Museen, das auch in dem Schuljahr 2013/14 mit den Oldenburger Schulen: Helene-Lange-Schule, Graf-Anton-Günther Gymnasium, BBS Haarentor, Oberschule  Alexanderstraße, Oberschule Eversten ab Klasse 7 stattfand.

Teilnehmende Schüler drehten zum zweiten Mal Kurzfilme via Smartphone. Während einer selbstständigen Entdeckungsreise hielten sie ihren ganz eigenen Blick auf die Ausstellungsorte, Kunstwerke und musealen Objekte in einem kurzen Handyfilm fest. Im Klassenverband wurden anschließend die Teilnehmervideos für den stadtweiten Wettbewerb ausgewählt.

Ob Medienkunst im  Edith-Ruß-Haus, naturkundliche Objekte im  Landesmuseum für Natur und Mensch, die Francksen-Villen des Stadtmuseums Oldenburg, die Druckgrafiken des Horst-Janssen-Museums, Kunst und kulturgeschichtliche Themen im Schloss, Augusteum und Prinzenpalais oder zeitgenössische Kunst im Oldenburger Kunstverein: die Schüler konnten je nach ihren Interessenslagen nicht nur unter den Institutionen frei wählen, sondern auch das Thema ihres Handyfilms, als Ergebnis ihrer Besuche selber bestimmen.

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Schüler möglichst früh mit den Oldenburger Museen und Ausstellungshäusern zusammen zu bringen.

Die prämierten Sieger des Schuljahres 2013/14 sind:

1. Preis an Ole Wolf, Marlon Kaufmann, Jule Abel mit ihrem Film "Ansichtsache" (12. Jg, GRaf-Anton-Günther Schule)
2. Preis an Jukea Siefken und Marie Schmidt mit ihrem Film "Die Welt ohne Verhältnisse (12. Jg, Wirtschaftsgymnasium Haarentor)
3. Preis an Jenna Langkabel mit ihrem Film "Die Welt neu entdecken" (9.Kl., Oberschule Eversten)

Ein großer Dank geht an die Sponsoren Plan B, headcrash, Kino Casablanca und dem Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

TimeSliceMove mit der Grundschule Ofen und dem Gymnasium Bad Zwischenahn

Hochbegabtenförderung mit einer altersübergreifenden Gruppe von SchülerInnen der Grundschule Ofen und dem Gymnasium Bad Zwischenahn

Im Rahmen der Ausstellung "Something Other Than Photography" und dem Foto-Projekt "one moment in time" realisierten Jan Blum, Frau Hecht (Grundschule Ofen) und Frau Musenbrock (Gymnasium Bad Zwischenahn) gemeinsam mit SchülerInnen unterschiedlicher Altersstufen einen TimeSliceMove-Film.

Inspiriert von den Filmen des Künstlers Sergio Prego, der die Technik in seinen Arbeiten anwendet, experimentierten die Kinder mit dieser Technik: Eine Person springt in die Luft, während die Gruppe im Kreis um sie herum steht und sie zeitlich synchron fotografiert. In einem Programm werden die Bilder später zu einem Film zusammen gefügt.

An drei Terminen lernten die SchülerInnen die Vorgehensweise, machten Fotos, fügten diese zusammen, erarbeiteten die Präsentation und kreierten Einladungen.

Am 19.12.2013 fand die Präsentation des TimeSliceMove-Films im Gymnasium Bad Zwischenahn statt.

KUNSTPASS_OL

Modellprojekt der Oldenburger Kunsthäuser, der Stadt Oldenburg und der Fachoberschule für Gestaltung, BZTG Oldenburg

Um Ausstellungsorte Bildender Kunst in Oldenburg für Schülerinnen und Schüler zugänglicher zu machen, wurde im Schuljahr 2008/09 in der Fachoberschule Gestaltung der KUNSTPASS_OL eingeführt. Die Karte gewährt kostenlosen Eintritt, so ist die Oldenburger Kunstlandschaft leichter „aufzuschließen“. Die Schüler_innen haben im Gegenzug die Aufgabe, alle beteiligten Häuser* innerhalb eines Schulhalbjahrs zu besuchen und ihre Eindrücke in einem KUNSTPASS_Tagebuch festzuhalten.

Die Bewertung dieser Einträge durch ihren Lehrer, Rolf Künzel, der die Idee für den KUNSTPASS_OL hatte, fließt in die Politiknote mit ein. Als ein Instrument kultureller Bildung fördert der KUNSTPASS_OL somit die Vernetzung kultureller und schulischer Ressourcen in der Stadt Oldenburg (auf dem Foto ein Gegenbesuch des Edith-Ruß-Hauses in der Schule). Das Modellprojekt wird evaluiert; in der Folge soll ein ähnlicher „Türöffner“ für alle Oldenburger Schulen entwickelt werden.
* Edith-Ruß-Haus für Medienkunst, Horst-Janssen-Museum, Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte (d.h. Augusteum, Prinzenpalais, Schloss), Oldenburger Kunstverein und Stadtmuseum.

Übungen zur Erforschung des Bildraumes

Kooperationsprojekt mit der Klasse 2a der Grundschule Heiligengeisttor Oldenburg Leitung: Nanna Lüth in Kooperation mit Jan Blum, Begleitforschung i.R. ihrer Masterarbeit: Lara Skruodies, Klassenlehrerin: Karin Luhn

Während der Laufzeit der Ausstellung "RECORD > AGAIN. 40JahreVideokunst.de Teil 2" startete die Medien(Kunst)Pädagogik des Edith-Ruß-Hauses in Kooperation mit einer Klasse der Grundschule Heiligengeisttor Oldenburg das Projekt zur Erforschung des Videobildes. Die im Frühjahr 2010 in Oldenburg präsentierte Videokunst war vor allem in den 1970er Jahren produziert worden. Ein häufiges Thema der Arbeiten war die Untersuchung des Bildraumes. Die Videofilme wurden auf alten kastenförmigen Fernsehern gezeigt, die extra hierfür gesammelt worden waren.

Beim ersten Termin stand der gemeinsame Besuch der Ausstellung und eine Wahrnehmungsübung mit Pappschablonen und Fotokameras auf dem Programm. Am Schluss dieses Vormittags äußerten die Kinder sich in einem Stuhlkreis über ihre Lieblingsfilme. Überraschenderweise hatte ein Junge in der Reportage-ähnlichen Installation der Gruppe Telewissen „Arbeit-Ordnung-Freizeit“ (1972), die Szenen aus dem Ruhrgebiet zeigte, einen Krimi entdeckt und andere Schüler_innen mit diesem Interesse angesteckt. So sahen sich die Vermittler_innen des ERH veranlasst, das geplante Projekt zu verändern und neben dem Angebot, „Schlagfilme“ wie Jürgen Hiltmann und „Milchspuckfilme“ wie Ulrike Rosenbach/Claus vom Bruch zu drehen, für eine zweite Gruppe das Angebot zu machen, eine Kriminalgeschichte zu inszenieren.

So standen beim zweiten und dritten Termin jeweils zwei Produktionsweisen nebeneinander, eine Studioeinheit mit Übungen vor fester Kamera im Seminarraum und die Krimidreharbeiten mit Handkamera, die rundum das Ausstellungshaus stattfanden. Kurze spielerische Übungen wie das „Fort-da-Spiel“, eine Trickfilmübung, bei der jedes Kind ein mitgebrachtes Objekt erscheinen und verschwinden lassen konnte, oder eine „kreisende Kamera“ sollten allen Teilnehmer_innen die Handhabung der Videokamera näher bringen.

Sichtung und Besprechung unterbrachen die Produktionsphasen und die Reaktionen und Beurteilungen der Schüler_innen beeinflussten den Fortgang des Projekts, zuletzt zum Beispiel den Schnitt des Videomaterials, den Jan Blum und Nanna Lüth zwischen den letzten Terminen herstellten. Der fünfte Termin mit Sichtung des Films und letzten Korrekturwünschen von Seiten der Klasse fand in der Schule auf dem dortigen Fernseher statt.


Das Vermittlungsprogramm des Edith-Ruß-Hauses für Medienkunst wird aktuell gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, die Stadt Oldenburg und die Oldenburgische Landschaft.

          

Edith-Russ-Haus für Medienkunst, Katharinenstraße 23, D-26121 Oldenburg, Tel.: +49(0)441/235-3208, Fax.: +49(0)441/235-2161
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 14 - 18 Uhr, Samstag - Sonntag 11 - 18 Uhr, Montag geschlossen info@edith-russ-haus.de
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