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Filmpräsentation

Freitag, 27. Februar 2004, 20 Uhr

Shock and Awe - Kriegsbilder zwischen Dokumentation und Ideologie

Christian Frei: "war photographer"

"..., und deshalb gehen Fotografen an die Front: um Bilder zu machen, die wahrhaftig genug sind, die beschönigenden Darstellungen der Massenmedien zu korrigieren und die Menschen aufzurütteln aus ihrer Gleichgültigkeit; um anzuklagen und durch die Kraft dieser Anklage noch mehr Kläger zu mobilisieren."
James Nachtwey, Warum fotografiere ich den Krieg?, 1985

Der Schweizer Autor, Regisseur und Produzent Christian Frei folgt dem Kriegsfotografen James Nachtwey zwei Jahre lang in die Krisengebiete Indonesien, Kosovo und Palästina. Der Dokumentarfilm über den Fotografen mit Kultstatus, der in den letzten 20 Jahren »keinen einzigen Krieg ausgelassen« hat und als der »mutigste und beste Kriegsfotograf aller Zeiten« gilt wurde 2002 für den Oskar nominiert. Um Einblicke in die Motivation, die Ängste und den Alltag des amerikanischen Fotografen zu vermitteln, hat Christian Frei spezielle Mikrokameras am Fotoapparat von James Nachtwey befestigt: "Wir sehen wie ein berühmter Fotograf den "Augenblick der Wahrheit" sucht. Wir hören jeden Atemzug. Der Zuschauer wird zum unmittelbaren Zeugen der Suche nach einem Kriegsbild."
Christian Frei www.war-photographer.com

Geboren 1959 in der Schweiz, studierte Christian Frei Visuelle Medien im Fachbereich Journalismus und Kommunikation an der Universität Freiburg. Seit 1984 Arbeit als Regisseur und Produzent, u.a. regelmäßig für das Schweizer Fernsehen SF DRS. war photographer ist mehrfach ausgezeichnet worden.

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