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Ausstellungen 2009

Ich-Maschine
Roboter – Performance – Fashion – Film

Festival vom 8.– 17. Mai 2009

Eröffnung: Freitag, 8. Mai, 20 Uhr
mit Eröffnungsperformance: Paul Granjon, „Low Tech Songs“

Presse: Freitag, 8. Mai, 11 Uhr

Paul Granjon: My little eye, 2002

Paul Granjon: My little eye, 2002


Das Edith-Ruß-Haus für Medienkunst, die Kulturetage Oldenburg und das Medienbüro Oldenburg veranstalten im April/Mai 2009 gemeinsam ein Festival, welches seine Schwerpunkte im Bereich der Roboterforschung und der tragbaren Elektronik, der sogenannten „Wearable Technology“ setzen wird.

Informationen zu Veranstaltungen der Kulturetage finden Sie hier...

Download Festival-Broschüre: IchMaschine_Broschüre.pdf (1,3 MB)

Ausstellungen

Roboter – Wesenhafte Technik in der Kunst

Roboter von KH Jeron

Roboter von KH Jeron


Sie bewegen sich, sie kommunizieren und reagieren auf uns. Sie sind unberechenbar. Sie scheinen zu leben. Eine Horde von robotischen Wesen, entworfen von verschiedenen Medienkünstlern, bevölkert im Rahmen des Ich-Maschinen Festivals das Edith-Ruß-Haus für Medienkunst.

Ralf Schreiber: Overheadbots, Bloomstyle Version, 2007

Ralf Schreiber: Overheadbots (Bloomstyle Version), 2007


Während die Ausstellung Kunst-Roboter und robotische Installationen zeigt, lernt der Besucher des Workshops Kleinroboter selbst herzustellen. Eröffnet wird das Festival mit einer künstlerisch-absurden Robotik-Performance.

Künstler: Frank Fietzek, Paul Granjon, KH Jeron, Ralf Schreiber

Frank Fietzek, Uli Winters: Watschendiskurs, 2004/05

Frank Fietzek, Uli Winters: Watschendiskurs, 2004/05

Eröffnungsperformance: 8. Mai 2009, 20 Uhr: Paul Granjon, „Low Tech Songs“
Termine: 9. – 17. Mai 2009, 12 – 21 Uhr



Wearable Technology - Tragbare Technik zwischen Mode und Kunst

Ebru Kurbak, Ricardo Nascimento, Fabiana Shizue, Taiknam Hat (lady), 2008/09,©popkalabEbru Kurbak, Ricardo Nascimento, Fabiana Shizue, Taiknam Hat (man), 2008/09,©popkalab

Ebru Kurbak, Ricardo Nascimento, Fabiana Shizue: Taiknam Hat, 2008/09
©popkalab


Eine Jacke, die uns den Weg weist? Ein Kleid, auf dem man miteinander Computerspiele spielen kann? Ein Sweatshirt, mit dem du Musik machen kannst? Immer mehr Designer und Künstler experimentieren heute mit neuen Technologien und kreieren Kleidungsstücke, die mehr können als nur gut aussehen. Sie integrieren beispielsweise Sensoren oder LEDs in die Kleidung und gestalten so tragbare Objekte, die Aufsehen erregen, aber auch im Alltag nützlich sein können, die Kommunikation und Interaktion ermöglichen und die Individualität ihrer Träger unterstützen.

Di Mainstone, V2_Team, Sharewear, 2008

Di Mainstone, V2_Team: Sharewear, 2008


Im Rahmen des Ich-Maschine Festivals präsentiert das Edith-Ruß-Haus für Medienkunst in Kooperation mit dem Netherlands Media Art Institute ein Programm, das der tragbaren Technik gewidmet ist. Vorgestellt werden die Kreationen internationaler Designer und Künstler, die in ihrer Arbeit die technischen und ästhetischen Möglichkeiten von tragbarer Mode und Kunst ausloten. Das Programm umfasst neben der Ausstellung dieser “Wearables” auch die Live-Präsentation der Kleidungsstücke an verschiedenen Orten in Oldenburg. Auch kommen die Gestalter selbst zu Wort und erklären ihre Arbeit an zwei Abenden.

Margarete Jahrmann, Pong Dress, 2006

Margarete Jahrmann: Pong Dress, 2006


Die Besucher habe nicht nur die Möglichkeit sich die Kreationen anzusehen, sondern sie können auch manche der vorgestellten “Wearables” selbst ausprobieren. Zudem können sie in den angebotenen Workshops “Wearables” selbst herstellen.

Gordan Savicic: Constraint City, 2007

Gordan Savicic: Constraint City, 2007


KünstlerInnen: Kristina Anderson; Mauro Arrighi, Anika Hirt, Onur Sönmez; Laura Beloff, Erich Berger, Martin Pichlmair und Elina Mitrunen; Marguerite Charmante; Barbara Layne; Di Mainstone; Markus Kison; Ebru Kurbak, Ricardo Nascimento und Fabiana Shizue; Stijn Ossevoort; Merlinda Prizreni, Ka-min Lung, Jos Herder, Michiel Rotgans, Ana Resende, Melissa Bonvie und Suze Ruyten; Danielle Roberts, Anja Hertenberger und Barbara Pais; Gordan Savicic; SOS Design Studio

Kuratorin: Susanne Jaschko, NIMk - Netherlands Media Art Institute, Amsterdam

Eröffnungsvortrag: 13. Mai 2009, 19 Uhr: Susanne Jaschko
Termine: 14. – 17. Mai 2009, 12 – 21 Uhr



Vorträge

Kristin Lucas: "I don’t know how software feels, but I think she doesn’t feel like this"

Dienstag, 12. Mai 2009, 19 Uhr

Performance-Lecture: Bericht zum Stand des vom Edith-Ruß-Haus für Medienkunst geförderten Projekts „Version“

Am 5. Oktober 2007 wurde Kristin Lucas zur aktuellsten Version ihrer Selbst, als ihr vor einem kalifornischen Gericht eine Namensänderung von Kristin Sue Lucas zu Kristin Sue Lucas genehmigt wurde. Sie begründete ihren Antrag damit, sich „refreshen“ zu wollen. In ihrem Vortrag berichtet Lucas darüber, welche Strategien sie einsetzt, um zu verstehen welche Implikationen, Limitationen und Vorzüge es hat, die neueste Version seiner Selbst zu sein. Dazu unterhielt sie sich mit Rechtsexperten, Philosophen, Medientheoretikern, Erkenntnistheoretikern, Genetikern, Zwillingen, Doppelagenten, Wiedergeborenen, Reinkarnations- Bekennern, und weiteren mehr. In englischer Sprache.

Dipl.-Inf. Erik Koch: "Wearable Computing – Eine Reise in den Alltag von Morgen"

Donnerstag, 14. Mai 2009, 19 Uhr

Das Wearable Computing Paradigma hält bereits heute einen schleichenden Eingang in unser Leben. Über die ersten Schritte bis hin zu einer neuen Ansicht von Technologie und deren Bedeutung für unser Leben wird es eine kleine Zeitreise in die Zukunft geben. Wie sieht unser Leben morgen aus? Was kann uns die „Neue Technik“ bieten? All diese Fragen werden aufgeworfen.

Workshops

KH Jeron: Wir bauen ein Roboter-Orchester
Workshop für Mädchen und Jungs von 10-15 Jahren

Termine: 15. Mai 2009, 15 – 18 Uhr und 16. Mai 2009, 10 – 17 Uhr
Abschlusspräsentation: 17. Mai 2009, 17 Uhr in der Lounge des Edith-Ruß-Hauses für Medienkunst

Roboter arbeiten in der Industrie, sie können im Haushalt helfen oder Fußball spielen. Du willst auch einen Roboter bauen, aber nur wie? Der hier angebotene Workshop ist für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren gedacht. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernen, wie ein Roboter funktioniert und wie solch eine bewegliche „Kreatur“ selbst gebaut und gesteuert werden kann. Mit einfachen Bausteinen werden Roboter zusammensetzt, die sich bewegen und Töne erzeugen. Das Ziel des Workshops ist eine Aufführung der gebauten Roboter als Orchester. Dafür werden keine Vorkenntnisse benötigt.

Unkostenbeitrag: 5 €/Person


Kristina Andersen: Licht am Faden
Workshop für Kinder von 6 - 9 Jahren

Termine: 14. und 15. Mai 2009, 8 – 12 Uhr

buchbar für Schulklassen, einzelne Plätze auf Anfrage, Dauer 1 Stunde

Baust Du gerne Dinge? Kannst Du Lichter an- und ausknipsen? Hast Du geheime Kräfte? Hättest Du gerne welche? Komm zu diesem Workshop und wir helfen Dir dabei, elektronischen Schmuck und Geheimlichter zu basteln. Wir werden Kabel zu einfachen Stromkreisen zusammenknoten. Dabei werden wir Scheren, aber keine Lötkolben verwenden.

Unkostenbeitrag: 2,50 €/Person


Kristina Andersen: Portable Pixels and Worn Out Sounds
Workshop für junge Menschen von 12 - 16 Jahren

Termin: 14. Mai, 16 - 18 Uhr

Lasst uns verändern, wie Ihr Eure Kleider tragt. Könnten Geräusche aus Deinen Jackenärmel schlüpfen? Oder sollte das Licht angehen, wenn Du Deine Tasche zuknöpfst. Indem wir Falten und Taschen herstellen, können wir den Raum um unseren Körper eher vertiefen, anstatt dass wir Oberfläche hinzufügen. Lasst uns uns neue Outfits ausdenken - für alle kommenden Parties. Wir werden Kabel zu einfachen Stromkreisen zusammenknoten und -nähen. Wir werden dabei mit Nadeln und Scheren, aber ohne Lötkolben arbeiten.

Unkostenbeitrag: 5 €

Pressetermine nach Absprache möglich.

Ansprechpartnerin: Stefanie Möller
Tel. 0441-235 3194
Fax 0441-235 2161
E-Mail: info@edith-russ-haus.de

Pressebilder




Die Ausstellungen im Edith-Ruß-Haus für Medienkunst wurden in Kooperation mit dem Netherlands Media Art Institute, Amsterdam realisiert.

Die Arbeit "The Charming Burka" von Markus Kison wird unterstützt von

haase & martin Neue Medien Dresden


Wir bedanken uns bei den Sponsoren und Partern:

der Stiftung Niedersachsen, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Mondriaan Foundation, der Bremer Landesbank, dem Finnish Fund for Art Exchange, dem Fonds Soziokultur, dem Netherland Media Art Instititue und der Stadt Oldenburg.

Stiftung NiedersachsenNiedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und KulturMondriaan Foundation
Bremer LandesbankFinnish Fund for Art ExchangeFonds Soziokultur
Netherlands Media Art InstituteStadt Oldenburg
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