 |
Freitag, 22. Juni 2007, 21 Uhr
Michaela Schweiger: "Zurück in die Stadt von morgen" (2005)
16 mm / Digibeta, 23 min
Buch / Regie: Michaela Schweiger
Kamera: Andreas Gockel
Ton: Robert Draber
Schnitt: Stephanie Paul
Thema und Schauplatz von Zurück in die Stadt von morgen ist das Berliner Hansaviertel, das mit der 1957 abgeschlossenen Wiederbebauung durch Architekten wie Alvar Aalto, Walter Gropius und Arne Jacobsen die städtebaulichen und damit verbunden auch gesellschaftlichen Visionen der europäischen Nachkriegsmoderne Gestalt annehmen ließ. Unterschiedliche Personen führen den Zuschauer durch diesen Modellentwurf einer Stadt von morgen, wobei sich deren eigene, minimalistisch erzählte Geschichten mit Bestandsaufnahmen des jetzigen Zustands der Baudenkmäler, Rückblicken auf die mit dem damaligen neuen Bauen verbundenen Utopien eines von der städtebaulichen Umgebung geförderten gesellschaftlichen Wandels und Ausblicke auf zukünftige Lebensperspektiven verweben.
Nach einem Studium der Freien Kunst an der Hochschule der Künste Berlin und einem Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien Köln ist Michaela Schweiger seit Herbst 2005 als Dozentin für audiovisuelle Medien an der Universität der Künste Berlin und der Hochschule für Kunst und Design in Halle tätig. Sie war bereits vielfach in Ausstellungen und auf Filmfestivals vertreten, darunter die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen (2005) und jüngst das European Media Art Festival in Osnabrück (2007). In ihren Arbeiten der letzten Jahre widmete sich Michaela Schweiger zunehmend der Frage nach den Bedingungen des architektonischen und urbanen Raums sowie der Bedeutung medialer Räume (Fernsehen, Kino, Internet).
|
 |